Anki bringt mit Cozmo den Comic-Roboter

28. Juni 2016 - von - Jens  - 
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Ich werde im Juli bereits bundespräsidiales Alter erreichen und bin damit nicht vornehmlich Zielgruppe von Anki. Anki, das ist die Firma, die mit ihren Spielzeugen „Drive“ und „Overdrive“ die Autorennbahn neu erfunden hat. Dabei fahren die kleinen Autos autonom über eine Rennstrecke und die SpielerInnen steuern die Fahrzeuge mit den passenden Apps auf ihren Smartphones. Klar, das Anki mit diesem Spaß natürlich auch bei den Techies, Geeks & Nerds ganz weit vorne liegt. Ich durfte die Overdrive-Rennbahn, dank Konsti von grossekoepfe.de, bereits testen. Ganz überzeugt hat sie mich nicht, unsere Kids hingegen sehr.

ABER: Mit Ankis nächstem Schritt wird das vermutlich für unsere Kids und mich, eventuell sogar für die Herzensdame, ganz spannend: Die Firma bringt im Herbst den kleinen und mit künstlicher Intelligenz ausgestattteten Spielzeugroboter Cozmo auf den Markt. Der niedliche Character erinnert mit seiner Mimik und Gestik an die Animationsfilme von Pixar. So haben auch Trickfilmanimateure maßgeblichen Einfluß auf die Entwicklung von Cozmo gehabt.

Der Roboter ist jedoch nicht nur ein erweiterter Furby oder Tamagotchi. Cozmo sollen von Kindern und Erwachsenen darüber hinaus auch programmiert werden können. Das Spielzeug bekommt zukünftig ein eigenes Software-Developer-Kit, mit dem man auch weitere Bewegungsabläufe programmieren können soll.

Preislich liegt Cozmo in Sachen Spielzeug recht weit oben: In den USA soll der Roboter gut 180 US-Dollar kosten. Wann es des kleine Ding über den großen Teich schafft, ist noch nicht bekannt. 

Mehr Infos gibt es auf der Webseite des Herstellers >>

 

Übrigens

25. Juni 2016 - von - Nic  - 

…während Europa mit EM, Brexit und anderen Krisen beschäftigt ist, winkt unsere Regierung im Expressverfahren ein neues Anti-Terror-Gesetz durch.

Schnell noch Tarnkappen und SIM-Karten kaufen ?

LEGO Creator bringt den VW Käfer als Bausatz

19. Juni 2016 - von - Jens  - 
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Es ist viel zu lange her, dass ich mal was zu Lego gepostet habe. ABER das neue Set ist doch mal wieder einen Mini-Blogeintrag wert. In der LEGO-Creator-Reihe wird es ab August 2016 den VW Käfer als Bausatz geben. Das Vorschau-Video ist wieder mal ganz charmant geworden. Mit 89.99 Euro ist der Bausatz natürlich kein Schnäppchen, aber mit 1.167 Teilen auch entsprechend umfangreich. Lego selbst empfiehlt das Set ab 16 Jahren. Und ich frage mich, was an dem Gerät nicht jugendfrei sein soll…
via testspiel.de >>

Veggie-Sonntag: Tagliatelle mit Spargel-Gorgonzola-Sauce

23. Mai 2016 - von - Madame la Storch  - 
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Was:

Tagliatelle
Spargel
Gorgonzola
Sahne (oder Milch)
Butter
Zwiebel
Zitronensaft
Salz, Zucker, Pfeffer, Muskatnuss
Kerbel oder Petersilie

Wie:

Den Spargel putzen, in mundgerechte Stücke schneiden und kurz im leicht gesalzenen und gezuckerten Wasser bissfest garen. Den Spargel abgießen und den Sud auffangen. Die Tagliatelle ebenfalls bissfest kochen. Klein geschnittene Zwiebel in Butter glasig dünsten, mit Mehl bestäuben und dann mit dem Spargelsud ablöschen. Sahne oder Milch dazugeben und aufkochen lassen. Dann den Gorgonzola in der Sauce schmelzen lassen und den Spargel dazu geben. Pasta und Sauce auf einem Teller anrichten, mit Kerbel oder Petersilie dekorieren, fertig.

Swiss Made

01. Mai 2016 - von - Nic  - 

Was macht man in der Schweiz, wenn man nicht so auf Wandern und Skifahren steht und dauernd mit schlechtem Wetter kämpft? Man könnte sich jetzt wie einst Mary Shelley in einer Villa einschliessen und „Frankenstein“ schreiben. Oder Musik machen.

Snurfu: Schweizer Rock´n´Roll, den man am besten Live hören sollte.

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Alina Amuri: Soulreggaehiphop-Stimme aus Zürich und Berlin und London und dem Kongo und ist doch egal, Hauptsache Musike.

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To be continued…

 

Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen

24. April 2016 - von - Nic  - 

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Discounterangebote der etwas anderen Art. Wenn das Wochenbudget für Lebensmittel knapp ist und nicht für den normalen Einkauf reicht, gibt es halt für die Familie nur Champagner und Kirschtomaten. Auch wenn Marie-Antoinette das mit dem Kuchen wohl nie so gesagt hat.

Waffen-Upcycling

23. April 2016 - von - Nic  - 

Für eine Prise Weltfrieden am Wochenende. Die Geschwisterkombo Wild Belle mit normalerweise etwas mehr Hang zu Afrobeats, Percussions und Elektro hat hier eine massentaugliche kleine Hymne zum Mitsingen heraus gebracht. Inklusive Kinderchor und Recyclingvorschlag für Handfeuerwaffen.

 

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T. Der Bär – Bienenwolf

01. April 2016 - von - Jens  - 

Ich wurde mal wieder bemustert! Ganz herzlichen Dank dafür an das Label Rummelplatzmusik.

  
Ich hab das Album jetzt ein erstes Mal durchgehört und tipper auf dem Smartphone meinen ersten Eindruck runter. 

Tims Stimme ist rauh und sympathisch. Die Musik kratzt tatsächlich und rumpelt sich kantig durch die Tracks. Ich mag das. Textlich muss man sich arg konzentrieren, wenn man dran bleiben will.

Das Album ist sperrig. Ich muss es mir in den kommenden Wochen noch weiter erhören. Es könnte eine der Platten sein, die wie ein Bananenprodukt funktioniert: Reift beim Kunden. Im Moment kann ich jedoch nicht sagen, dass es sich dabei um eine Attitüde handelt. Die einzelnen Tracks passen zum Künstler.

Wer das andere Projekt – Team Amateur – von Tim Sander kennt, weiß ganz gut, wie er und sein Co-Produzent Michael Hank ticken. Denn Hank ist auch beim ‚Bienenwolf‘ dabei. Er stand hinter den Reglern. Gemeinsam haben sie wieder einen spannend zu hörenden Frickelsound über das komplette Album gespannt. 

Der Waschzettel zum Album kündigt erwachsenen HipHop an. Für mich passt das, ich selbst wäre ohne die Vorgabe wohl eher auf den Begriff ‚Sprechgesang‘ gekommen. Für das nächste Album wünsche ich mir noch ein paar interessante Gäste. Tim Sander hat einen Flow, der gerade zu Dialogen mit anderen KünstlerInnen einlädt. Das zeigt sich bei den beiden Features mit Manfred Groove und Malonda. Dürfte ich empfehlen, würde ich auf Frauen verweisen, die Tims Stimme einen guten Kontrast bieten und etwas dazu addieren könnten.

In Summe ist dieser Tonträger ein sehr guter Aufschlag. Während ich die Zeilen hier schreibe, höre ich die Platte schon ein zweites Mal und entdecke noch weitere spannende Details. Mein Favorit ist übrigens der Track „Du musst brennen“. Und ich bin auf das erste Video gespannt.

Das Album ‚Bienenwolf‘ von T. Der Bär erscheint am 22. April 2016 bei Rummelplatzmusik.

Mein erstes Mal: Die NewsApp Quartz im Test

24. Februar 2016 - von - Jens  - 
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Seit Anfang Februar gibt es die News-App für das iPhone der amerikanischen Tech-News-Seite Quartz. Bisher hatte ich Quartz deshalb auf dem Schirm, weil die Webseite besonders modern und sexy aufgemacht war. Es gab von Beginn an ein sehr reduziertes Design und die MacherInnen waren früh dabei, neue Werbefirmate zu testen.

Nun teste ich seit einigen Tagen die App, die News im Messenger-Stil präsentiert. Faktisch ähnelt die Art der Präsentation einem WhatsApp-Interface. Nur eben mit einem automatischen Chatpartner (auch Bot genannt), der mich begrüßt und eine erste Nachricht präsentiert: Eine Schlagzeile reißt das Thema an und das System fragt mich, ob ich mehr dazu wissen möchte. Eine IF-THEN-ELSE-Schleife – das erinnerte mich an meine alten Skills der Basic-Programmierung von anno 1857.

Entscheide ich mich für „mehr“, liefert mir der Bot eine Zusammenfassung des Beitrags in mehreren Chatnachrichten. Entscheide ich mich dagegen, bekomme ich eine weitere Meldung vorgeschlagen.

EMOTIONALISIERUNG

Dabei simuliert die App das Schreiben der News, wie man es aus den Messenger-Apps von Facebook, WhatsApp oder iMessage kennt. Der Bot wird damit als interagierendes Individuum emuliert und die Nachricht subtil emotionalisiert. Mit wenigen Mitteln entsteht der Eindruck einer direkten Verbindung zu einer „Person“ – clever gemacht.

GAMIFICATION

Natürlich dürfen auch kleine Gamification-Elemente nicht fehlen. So stellt das Sytem auch eine Frage zur empfohlenen Meldung oder bietet ein Emoticon, um die Zustimmung des Nutzers zu bekommen. Interaktion in einfachster Art und Weise.

Räumt man der App die Freigabe ein, dass sie einen über Neuigkeiten informieren darf, hat sie mich bisher ca. drei Mal am Tag auf Themen hingewiesen – dezent und trotzdem mit einem knackigen Teaser, der Interesse weckt.

MACH MICH AUS!

Bei einem Test fand ich einen Punkt besonders interessant. Ich nutzte die App intensiv und forderte permanent weitere News an. Nach ca. fünf oder sieben Beiträgen kam die Info, dass ich nun alle Themen gelesen hätte und gern später noch mal vorbeischauen könne. Spannend: Eine App bzw. ein Medienprodukt empfiehlt das Ende der eigenen Nutzung. Das kannte ich bisher nur von Kika und Bernd das Brot. Oder von Peter Lustig – R.I.P.!

MONEY MONEY MONEY

Natürlich stellt sich wieder die Frage nach der möglichen Monetarisierung. Die ist schnell beantwortet: Bei mir tauchte gelegentlich die Werbung der Automarke Mini auf. Ein Fingertip auf das Bild führte mich dann jedoch raus aus der App – also ein klassisches Display-Ad-Format.

Abstrahiert man jedoch den oben beschriebenen Prozess des Nachrichtenkonsums auf das Anzeigenthema, wird schnell klar, welches Potenzial in der Art des Medienkonsums liegt. Man könnte innerhalb der Quartz-App die komplette Abwicklung eines Informations- und Kaufprozesses abwickeln. Das ist dann die konsequente Verbindung aus Werbung und Abverkauf. Oder um es anders zu sagen: Freunde mit Buzzword-Bingo-App können jetzt die Begriffe ‚Storytelling‘, ‚Content Marketing‘, ‚Native Advertising‘, ‚Conversion‘ und ‚Mobile Commerce‘ wegtippen. Abgehakt!

UND NUN?

Quartz ist ein spannender Versuch, die Mediennutzung dem Messengerzeitalter und der „Snackable News“ anzupassen. Alles funktioniert einfach, schnell und sorgt für einen konsequenten Fokus auf das Nutzen von Inhalten. Für Menschen, die noch mit gedruckten Zeitungen aufgewachsen sind, dürfte das oben beschriebene Szenario natürlich etwas fremd klingen. Ist es aber nicht. Eine solche mobile Anwendung wird nicht alle NutzerInnen überzeugen können. Quartz zeigt jedoch, wie man ein aktuell sehr übliches Kommunikationsverhalten, die intensive Nutzung von Messengern, für Medien adaptieren kann.

Denkt man das mal konsequent weiter, könnte Quartz das WhatsApp für News werden – also eine Plattform werden und nicht nur eine Medienmarke sein. Gleichzeitig könnte eine passende Schnittstelle bei den Messengern eine sinnvolle Ergänzung sein, um Quartz-Inhalte in WhatsApp-, iMessage- oder Facebook-Messengern zu konsumieren.
Am Backend dürfte Quartz Daten zum Nutzungsverhalten der LeserInnen sammeln und somit langfristig eine gute Basis für das Ausspielen von personalisierten News und Werbung aufbauen können. Entsprechende Buzzwords können sie nun in Ihrer Bingo-App ebenfalls abstreichen.

Schaut man sich die Möglichkeiten für die Contententwicklung an, bieten sich ebenfalls schöne Ideen an. Das System kann mit multimedialen Inhalten bespielt werden und die Chatfunktion bietet zusätzlich weitere Ideen für textbasierte Quiz-Spiele. Was ich persönlich ganz sexy finde.

UND DIE NEWS?

Thematisch ist das Spektrum breit. Bisher bot mir der Bot nur wenig harte Themen. Es waren eher techlastige Inhalte. Das passt zu Quartz, macht die App für mich aber bisher nicht zur Konkurrenz zu anderen News-Seiten, die ich sonst konsumiere. Allerdings addierte sie mir doch erste Erkenntnisse dazu. So wusste ich bisher nicht, dass der Film „War Game“ großen Einfluss auf die Cyber-Sicherheit amerikanischer Militärnetzwerke und Ronald Reagan hatte. Quartz präsentierte mir die Story der New York Times.

-> NACHTRAG

Als dieser Text bereits geschrieben war, nutzte ich die erneut. Es gab keine neuen News, ABER die App bot mir ein kleines Quiz an. Siehe Screenshots.

Was ich bisher nicht testen konnte: Quartz soll auch auf der Apple Watch funktionieren, die ich bisher jedoch nicht besitze.



Mein erstes Mal: Wochenende in Bildern

22. Februar 2016 - von - Jens  - 
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Ich lese seit einer Weile heimlich diese Reihe „Wochenende in Bildern“ mit. Heute versuche ich mal einen eigenen Rückblick auf das vergangene Wochenende. Alles zurück auf Anfang! Und bitte. 

 Suppe kochen. Und dafür muss die Basis an den Start gebracht werden. Also Suppengrün anbraten, mit Brühe ablöschen und anschließend Kartoffeln, Süßkartoffeln und Möhren zu drei gleichen Teilen garen. Zum Schluss pürieren. Fertig. Und dann guten Freunden etwas abgeben, denn Sharing is Caring.

 Das Bier zur Suppenkocherei. Stark, süßlich, rund und sehr süffig.

  Parkplatz vor dem Baumarkt. Tja nun? Die Frage nach dem Warum stellt sich irgendwie nicht, denn die Antwort liegt auf der Hand: Weil es geht.

  Spontaner Einfall zum Wahnsinn in Clausnitz, Sachsen: Nehmen wir ihnen den Schrecken, lachen wir sie einfach aus.

  Cappalletti gefüllt mit Spinat und Ricotta, dazu ein Rote-Beete-Salat. Oben drauf gab es Parmesan und angeschwitzte Schalotten.

  Wochenendeinkauf machen und sich fragen: Why? Wer kauft solch einen Wahnsinn?

  BWL-Praxisseminar für K2: Komplexität und Logistik von Häfen. 
  Suppe mit Ziegenkäsecreme und einer Variation des gut durchgezogenen Rote-Beete-Salates mit Gewürzgurke und mehr Parmesan.

  Wäsche trocknen. Jede Menge und für 6 Euro.
  Neue Reihe starten und fotografieren.

  Meine Herzensdame hat zusammen mit K2 zur Vesper Waffeln gebacken und Smarties-Eis filetiert.
  
Sonntagsabendbrot mit frisch angemachtem Rote-Beete-Tomatensalat, dazu Vollkorntoast mit Brie, rotemPesto und Schalotten.

NICHT im Bild: K1 hat den vierten Band der Harry-Potter-Reihe fertig gelesen und liest bereits den fünften Teil. Ich freue mich so für den Kurzen, weil sich zwei Jahre anstrengendes Lesen-Üben nun für ihn auszahlen.